Die Sache mit dem Schneepullover

Das ist ja cool!

Während Wildkaninchen bei kaltem Schneewetter in ihren schützenden Bau verschwinden, müssen Feldhasen komplett im Freien verbleiben und sind dort Wind und Wetter ausgesetzt. Völlig schutzlos sind sie dennoch nicht. Sie hocken sich gerne in eine halbwegs windgeschützte Bodenmulde, die so genannte "Sasse", oder aber sie suchen sich solchen Windschutz im Windschatten einer Erdscholle auf frisch gepflügtem Feld. Dort ducken sie sich und verringern so ihre Körperoberfläche. Sich dabei sogar vom Schnee bedecken zu lassen, hat durchaus seine Vorteile. Idealerweise ist der nämlich großflockig und bildet so auf dem Tierfell eine Deckschicht, in die großzügig Luft eingebettet ist. Und weil Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, wirkt ein Schneeüberzug für die Wildtiere in gewisser Weise wie eine Isolierung. Ein hinreichend kalter Winter mit Schneeauflage ist also für die Tiere hilfreicher, als ein nasskalter Regenwinter.

Jetzt Eichhörnchen füttern

Besonders hoher Energiebedarf im Winterhalbjahr:

Eichkatzen halten keinen Winterschlaf, sondern lediglich Winterruhe. Aus der erwachen sie von Zeit zu Zeit, um Nahrung aufzunehmen. Bei geschlossener Schneedecke finden sie die zuvor vergrabene Kost aber nicht, ebenso wenig wie in Gärten und Parks mit viel Pflege. Dort nämlich räumt der Mensch mit seinem Ordnungssinn die Markierungen der Eichhörnchen weg, die sie zu ihren Reservoirs leiten würden. Hinzu kommt, dass Eichhörnchen bereits im Februar werfen und sie demzufolge ab Beginn der Tragzeit im Januar einen sehr hohen Energiebedarf haben, zusätzlich zur Winterversorgung. Zwischen Herbst als "Mästzeit" für die Winterruhe und Frühsommer, ist die wichtigste Zeit der Nahrungsergänzung aus Menschenhand für Eichhörnchen.

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